Willkommen auf meiner Homepage. Auf dieser Internetpräsenz möchte ich mich u.a. mit dem Werk "Homo Faber" von Max Frisch beschäftigen. Im Rahmen meiner Abschlußarbeit (MA in Übersetzungswissenschaften) habe ich mich mit der Übersetzung dieses Werks in die dänische Sprache beschäftigt. Momentan befinde ich mich noch in der Planungsphase, daher habe ich nachfolgend zunächst nur die Inhaltsangabe eingefügt.

 Für Anregungen und Kritik bin ich dankbar.

 
Inhaltsangabe von „Homo faber"
 
Walter Faber ist als Ingenieur bei der UNESCO tätig. Der Roman beginnt mit dem Flug zu einer Montage in Caracas. Eine Notlandung der Maschine in der Wüste lässt Faber seinen ehemaligen Sitznachbarn Herbert Hencke kennen lernen. Dieser will seinen Bruder in einer südamerikanischen Plantage besuchen. Faber findet heraus, dass es sich bei dem Plantagenbesitzer um seinen ehemaligen besten Freund Joachim handelt, der Fabers Jugendfreundin Hanna geheiratet hatte und mit ihr auch ein Kind bekam. Faber war mit Hanna, einer Halbjüdin, die Deutschland zur Zeit des Nazi-Regimes verlassen musste, liiert. Als Faber das Angebot bekam, als junger Ingenieur nach Bagdad zu gehen, eröffnete ihm Hanna, dass sie schwanger sei. Da Faber sich nicht entschließen konnte, Vater zu werden, verließ Hanna ihn. Joachim, sein bester Freund und Mediziner, versprach Faber, sich um eine eventuelle Abtreibung und um Hanna zu kümmern, bevor Faber nach Bagdad fuhr. 18 Faber beschließt nach der Rettung aus der Wüste, Herbert Hencke zu begleiten. Nach dem die Männer nach langer Fahrt schließlich auf der Tabakplantage ankommen, müssen sie den Selbstmord des Bruders feststellen. Herbert übernimmt die Leitung der Plantage, während Faber zunächst nach Caracas aufbricht und anschließend in die USA zurückkehrt, wo ihn seine Freundin Ivy, von der er sich zuvor schriftlich getrennt hatte, erwartet. Da Faber ihrer Impertinenz entgehen will, bucht er für ein anstehende Konferenz in Europa statt eines Fluges eine Schiffsreise. Auf der Fahrt lernt er die einundzwanzigjährige Elisabeth Piper kennen, mit der er einige Zeit verbringt. In Paris kommt es schließlich zu einem zufälligen Wiedersehen der beiden, worauf Faber innerlich gehofft hatte. Als Sabeth, wie Faber das Mädchen nennt, von ihrer bevorstehenden Anhaltertour nach Griechenland erzählt, wo ihre Mutter lebt, beschließt Faber spontan, ein Auto zu mieten und Sabeth zu begleiten. In Avignon kommt es zum Austausch von Intimitäten zwischen den beiden. Auf der weiteren Tour erfährt Faber, dass es sich bei Sabeths Mutter um Hanna, seine Ex-Freundin, handelt. In Griechenland, kurz vor Athen, kommt es während einer Pause zu einem Unfall. Sabeth, die eingeschlafen ist während Faber im Meer badet, wird von einer Schlange gebissen. Als sie schreit, eilt ihr der nackte Faber zu Hilfe. Sie weicht vor ihm zurück und fällt eine Böschung hinunter. Unter Mühen bringt Faber sie in ein Krankenhaus, in dem es auch zu einer Begegnung mit Hanna kommt. Diese bietet Faber an, ihr Gast zu sein. In Hannas Haus erfährt Faber, dass Sabeth seine Tochter ist. Unter dem Einfluss der ungeheueren Information, denkt Faber darüber nach Hanna zu heiraten und nach Athen umzusiedeln. Bei ihrem nächsten Besuch im Krankenhaus erfahren die Eltern, dass Sabeth gestorben ist. Todesursache ist ein Schädelbasisbruch, der nicht diagnostiziert wurde. Hier endet der erste Teil von Fabers Bericht. Der zweite Teil berichtet von Faber in einem Athener Krankenhaus, wo er auf eine Operation aufgrund seiner anhaltenden Magenprobleme wartet. In Rückblenden erfährt der Leser von Fabers Aufenthalten in Caracas, mit einem erneuten Besuch der Plantage und von Habana, wo er den Entschluss fasst, 19 anders zu leben. Auch ein Besuch bei Joachims Firma in Düsseldorf, bei dem Faber die Filme zeigen will, die er auf der Plantage gedreht hatte, wird erwähnt. Die Filmrollen sind ihm jedoch durcheinander gekommen, so dass alle Spulen gezeigt werden, unter anderem sind auch Aufzeichnungen von Sabeth dabei, die Faber stark erschüttern. Die letzten Aufzeichnungen vor der anstehenden Operation, über die sich Faber keine Illusionen macht, sind nur noch nach Uhrzeit unterteilt. Faber bittet im Todesfall, seine Aufzeichnungen zu vernichten, da nichts stimme. Hanna bittet ihn kurz vor der Operation um Verzeihung für ihren Teil der Schuld. Fabers letzte Aufzeichnung lautet: „ 8.05. Sie kommen.